Horizon

Künstlerische Forschung & Videoarbeit (WIP)

Künstlerische Forschung & Videoarbeit (WIP)

Client

Horizon

Location

Kunsthalle Görlitz

Year

2026

Credits

Konzept, Feldforschung, TouchDesigner: Carolina Burandt
Feldforschung & Kreuzbestäubung: Anastasia Kriwoscheja
Gespräche mit Wissenschaftler*innen vom Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) & Center for Advanced Systems Understanding (CASUS)
(erstellt mithilfe des GSOP .tox von Lake Heckaman)

Info

Work in Progress. Zwischen queeren Atomen, Quantenphysik und spekulativer Fiktion – Raumschiff HORIZON bereist die irdischen und kosmischen Landschaften der Lausitz auf der Suche nach dem Queer Horizon.Das Universum ist queer. Karen Barad zeigt in dem Essay Nature's Queer Performativity: Atome verhalten sich queer, nicht als Metapher sondern tatsächlich physikalisch. Elektronen existieren in Superposition, an mehreren Orten gleichzeitig und unentschieden zwischen verschiedenen Zuständen. HORIZON sucht diese queere Materie in den Landschaften der Lausitz: Landschaften in Superposition, weder Natur noch Industrie, weder Vergangenheit noch Zukunft. Die Artefakte der Missionen erzählen die Geschichten der Crew tentakulär und fragmentarisch. Ist der „queer horizon" – ein utopisches „Noch-Nicht" – greifbar? Oder kollabiert der Moment zum Zeitpunkt der Messung? Barads Agentiellem Realismus folgend – Intra-Aktion, Superposition, spacetimemattering – befragt die Forschungseinheit HORIZON die Grundlagen von Messung und Beobachtung selbst. Die Körper der Forschungseinheit werden dabei selbst zum Messapparat und verschränken sich mit den Orte an denen sie ihre Expeditionen durchführen. Die Feldforschung wurde gemeinsam mit der Architektin Anastasia Kriwoscheja durchgeführt. In Kollaboration mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) und CASUS flossen wissenschaftliche Inputs zu Astrophysik und Quantenphysik in die Arbeit ein. Ein weiterführender Austausch mit den Wissenschaftler*innen soll im Rahmen der fortgesetzten Forschung vertieft werden.

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